
Euro Schweizer Franken Kurs: aktuell & Prognose
Jeder, der schon einmal mit dem Schweiz-Budget gearbeitet hat, kennt die Frage: Wann lohnt sich der Tausch von Euro zu Franken besonders? Nach einem Jahrzehnt, in dem ein Euro zeitweise nur noch knapp über 0,94 Franken wert war, hat die Antwort auf diese Frage viel mit Timing und den richtigen Informationen zu tun.
Aktueller EUR/CHF-Kurs (Richtwert): 1 EUR = 0,94 CHF ·
30-Tage-Hoch: 0,9470 CHF ·
30-Tage-Tief: 0,9314 CHF ·
Letzte Aktualisierung: Heute (laut Wise)
Kurzüberblick
- 1 EUR ≈ 0,94 CHF (Richtwert) (Wise)
- Letzte 30 Tage: 0,9314 – 0,9470 (Wise)
- Quelle: Wise, Postfinance, finanzen.ch
- Ja, bei günstigem Kurs und vor Reise
- Nein, wenn Gebühren hoch sind
- Tipp: Limit-Orders nutzen
- Experten erwarten leichte Frankenstärkung (trading.de)
- Zinsdifferenz bleibt Schlüsselfaktor (trading.de)
- Langfristig volatil (trading.de)
Wann war der tiefste Eurokurs zu Schweizer Franken?
Das historische Tief des Euro gegenüber dem Schweizer Franken wurde am 3. Januar 2023 bei 1,0098 CHF pro Euro erreicht. Seitdem hat sich der Kurs auf rund 0,94 CHF pro Euro bewegt, was nur knapp über diesem Rekordtief liegt. Die Aufhebung des Mindestkurses durch die SNB im Jahr 2015 leitete eine langfristige Aufwertung des Frankens ein.
Der Euro-Schweizer-Franken-Kurs bewegt sich aktuell auf einem Niveau, das viele Anleger und Reisende überrascht. Mit rund 0,94 CHF pro Euro (finanzen.net) liegt die Gemeinschaftswährung nur noch leicht über dem historischen Tief vom Januar 2023. Wer Euro in Franken wechseln möchte, steht daher vor einer strategischen Frage: Ist der Zeitpunkt günstig, oder bessert sich der Kurs in den kommenden Wochen und Monaten noch?
Wie viele Schweizer Franken bekommt man für 100 €?
Die einfachste Rechnung gibt es beim aktuellen Kurs. Für 100 Euro erhalten Sie nach dem aktuellen Wechselkurs von rund 0,94 CHF pro Euro etwa 94 Schweizer Franken.
Wer 1.000 Euro tauscht, erhält bei 0,94 CHF aktuell 940 Schweizer Franken – das ist deutlich weniger als noch vor zwei Jahren, als es für denselben Betrag über 1.000 Franken gab.
Die Postfinance und andere Anbieter rechnen dabei nicht mit einem einzigen, fixen Kurs. Je nach Wechselstube, Bank oder Online-Dienst bekommen Sie für 100 Euro zwischen 93 und 95 Franken – der genaue Betrag hängt vom jeweiligen Spread und den Gebühren ab.
Umrechnung EUR/CHF mit Datum
Die Umrechnungstools (umrechner-euro.de) zeigen den aktuellen Stand. Für eine schnelle Übersicht hier die gängigen Beträge basierend auf einem Kurs von 0,94:
| Betrag in Euro | Wechselkurs (Richtwert) | Betrag in Franken |
|---|---|---|
| 10 € | 0,94 | 9,40 CHF |
| 50 € | 0,94 | 47,00 CHF |
| 100 € | 0,94 | 94,00 CHF |
| 500 € | 0,94 | 470,00 CHF |
| 1.000 € | 0,94 | 940,00 CHF |
Die Wechselkurse sind jedoch nicht nur vom aktuellen Stand abhängig. IBANI zeigte am 14.09.2026 einen EUR/CHF-Kurs von rund 0,9451 und bezeichnete ihn als höchsten Stand des Jahres 2026. Wer größere Beträge tauschen möchte, sollte die Kurse der Anbieter vergleichen – sie unterscheiden sich oft um mehrere Rappen pro 100 Euro.
„Wir erwarten den EUR/CHF per Ende 2026 bei 0,91, da die Zinsdifferenz zwischen der Schweiz und dem Euroraum bestehen bleibt.“
UBS-Devisenstratege, Ausblick Februar 2026 (UBS)
Die Wechselstube.ch führte für Woche 38 eine Prognose-Wochenbandbreite von 0,9430 bis 0,9530 EUR/CHF an. Das bedeutet: Wer 100 € tauscht, muss sich auf einen Gegenwert zwischen 94,30 und 95,30 Franken einstellen – je nachdem, wann genau der Wechsel passiert.
Die Kurse für 100 € sind nur ein Richtwert. Banken und Wechselstuben schlagen auf den Wechselkurs eine Marge auf, die je nach Anbieter zwischen 0,5 und 2 Prozent beträgt.
Die Rechnung zeigt: Aktuell bekommen Sie für jeden Euro weniger Franken als in den Vorjahren, doch für Frankenbesitzer ist der Euro nun günstiger.
Wie viel Euro sind 1000 Schweizer Franken?
Die Gegenrechnung hilft besonders für die Urlaubsplanung. Bei einem EUR/CHF-Kurs von 0,94 CHF pro Euro erhalten Sie für 1.000 Franken umgerechnet rund 1.063,83 Euro.
Der EUR/CHF-Mittelkurs von 0,9451 (finanzen.net) zeigt, dass diese Rechnung leicht variieren kann: Bei einem Kurs von 0,9451 wären es 1.057,98 Euro für 1.000 Franken.
Wer 1000 Franken in Euro tauscht, profitiert vom aktuell schwachen Euro – doch bei fallendem Kurs könnte der Gegenwert steigen.
Ist es sinnvoll, Euro in Schweizer Franken zu wechseln?
Ob sich der Tausch lohnt, hängt stark vom Verwendungszweck ab. Für Reisende gilt: Wer in der Schweiz unterwegs ist und die Wahl hat, ob er mit Karte oder bar zahlt, sollte die Fixkosten pro Transaktion mit einrechnen.
- Mit einem Euro-Konto zahlen: Oft kostenlose Kartenzahlung mit Tageskurs – die günstigste Variante.
- Geld abheben am Automaten: Banken erheben in der Regel 1,5 bis 2 Prozent Auslandseinsatzgebühr.
- Bar wechseln: Bequem, aber mit dem schlechtesten Wechselkurs und oft zusätzlichen Provisionen.
Die UBS zeigte am 17.09.2026 einen Live-Interbanken-Wechselkurs von 0,94631 CHF pro 1 EUR. Dieser Kurs spiegelt den Großhandelswert wider, der für Privatkunden bei weitem nicht erreichbar ist. Für den privaten Tausch von Beträgen bis zu 5.000 Euro lohnt sich der Vergleich zwischen Online-Wechselstuben und der eigenen Bank.
Insbesondere bei kleinen Beträgen wie 100 oder 200 Euro fressen Gebühren schnell 3-5 Prozent des Gegenwerts auf. Für solche Fälle ist die Kartenzahlung fast immer die bessere Wahl.
Diejenigen, die langfristig Franken brauchen – zum Beispiel für einen Immobilienkauf oder ein Studium –, sollten nicht auf den perfekten Kurs warten, sondern den Wechsel über einen längeren Zeitraum staffeln.
Ist es sinnvoll, Schweizer Franken zu kaufen?
Die Entscheidung hängt von Ihrer Einschätzung der Schweizer Wirtschaft ab. Der Franken profitiert seit Jahren von seiner Rolle als sicherer Hafen und von der stabilen Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB).
Für Anleger, die einen Teil ihres Vermögens in Franken halten möchten, sind Schweizer Staatsanleihen oder ein Franken-Konto bei einer Schweizer Bank die Optionen – allerdings zahlen Sie für diese Sicherheit aktuell kaum noch Zinsen.
Ein Trading.de-Vergleich zeigt: Die Schwyzer Kantonalbank und die Luzerner Kantonalbank erwarten für Ende 2026 Wechselkurse von 0,91 beziehungsweise 0,93 – das wären erneute Tiefststände. Wer in den kommenden Monaten Franken braucht, sollte den Tausch nicht lange hinauszögern. Anders sähe es aus, wenn Sie die Einschätzung der Großbanken teilen, die den Euro bis dahin moderat fester sehen.
Die UBS veröffentlichte am 10.02.2026 einen Ausblick, wonach Unternehmen den EUR/CHF-Wechselkurs per Ende 2026 bei 0,91 erwarteten. Das wäre ein Niveau, das es in der Geschichte der Gemeinschaftswährung noch nie gegeben hat.
Wer jetzt tauscht, kauft Franken zum billigsten Kurs seit 2023 – spart aber nicht, falls die SNB ihre Geldpolitik überraschend lockert.
Die Entscheidung, ob Sie jetzt tauschen, hängt von Ihrer persönlichen Frist ab. Kurzfristig ist der Kurs günstig, langfristig bleibt die Unsicherheit hoch.
Wo ist die beste Wechselmöglichkeit?
Der Devisenmarkt EUR/CHF (Wechselstube.ch) wird von Banken, Wechselstuben und Online-Diensten bedient. Die Unterschiede sind immens.
Die Wechselstube.ch zeigt für Woche 38 einen Eröffnungskurs von 0,9468 EUR/CHF – das ist der Kurs, zu dem der Devisenhandel die Woche startete. Im Vergleich dazu bieten Online-Broker wie Wise, Revolut oder ein Forex-Konto bei einem Schweizer Online-Broker oft bessere Konditionen.
Vorteile
- Der Tausch per Online-Broker ist meist günstiger als vor Ort.
- Limit-Orders sichern einen Wunschkurs ab, wenn Sie nicht an den Bildschirm gefesselt sind.
- Die Gebühren bei größeren Beträgen (über 5.000 CHF) relativieren sich.
Nachteile
- Die Eröffnung eines Kontos bei einem Schweizer Broker erfordert eine Legitimationsprüfung.
- Kleine Beträge kosten relativ gesehen mehr.
- Barverfügung ist in der Regel nur über ein Bankkonto möglich.
Die Praxis zeigt: Wer online tauscht, spart nicht nur Provisionen, sondern bekommt auch bessere Kurse.
Wie ist die Prognose für den CHF-Kurs?
Die IBANI berichtete am 14.09.2026 einen EUR/CHF-Kurs von rund 0,9451 und bezeichnete ihn als höchsten Stand des Jahres 2026. Diese Zahl ist bemerkenswert, weil sie über dem aktuellen Durchschnitt liegt.
- Kurzfristig (bis 3 Monate): trading.de nannte einen Korridor von 0,94 bis 0,96.
- Mittelfristig (2026): UBS erwartet per Ende 2026 eine Rate von 0,91.
- Langfristig (bis 2030): Die Währungsprognose der europäischen Zentralbanken zeigt keinen klaren Trend.
Die Unterschiede der Prognosen liegen darin, dass sie unterschiedliche Zinsszenarien einpreisen. Die Schweizer Franken bleibt eine der anerkanntesten sichersten Währungen der Welt – aber genau das macht sie in unsicheren Zeiten auch zu einem Aufwertungskandidaten.
- Kurzfristige Prognosen (nächste Wochen) sind sehr unsicher.
- Langfristige Entwicklung bis 2030 hängt stark von geopolitischen Faktoren ab.
- Ob der Franken wieder schwächer wird, ist nicht sicher vorherzusagen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht zwar täglich Referenzkurse, aber auch sie kann die Entwicklung nur begrenzt steuern – der Devisenmarkt ist ein globales Spiel aus Angebot und Nachfrage.
Wohin geht der EUR/CHF Kurs bis 2030?
Die IBANI-Prognose hat einen historischen Vergleich angestellt: Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB im Jahr 2015 hat sich die Spanne von 0,90 bis 1,10 als Rettungsanker für den Euro herausgestellt. Erst unterhalb von 0,95 werden die Kosten für Schweizer Exporteure unkalkulierbar.
Die Weltbank prognostiziert für die CHF bis 2030 eine ähnliche Rolle: Der Franken bleibt ein sicherer Hafen, aber die Entwicklung wird vom globalen Wirtschaftswachstum und der Schweizer Inflation abhängen. Für den EUR/CHF-Kurs heißt das: Der Euro dürfte nicht dauerhaft unter 0,90 fallen, aber er wird auch keine nachhaltige Erholung schaffen, solange die Zinsdifferenz in Euroland negativ bleibt.
Hierarchisch deutet vieles auf eine Seitwärtsbewegung zwischen 0,90 und 0,95 bis 2027 hin, wobei Ausreißer nach oben wie nach unten möglich bleiben.
Wird der Franken 2026 stärker oder schwächer?
Die Antwort hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die EZB ihre Zinsen senkt. Die Kursentwicklung 2026 (exchangerates.org.uk) zeigt, dass der Euro zum Franken im Februar von einem Hoch bei 0,95 auf ein Zwischentief von 0,92 fiel, bevor er wieder auf 0,94 kletterte.
Die deutschen Großbanken rechnen für das zweite Halbjahr mit einer allmählichen Prognose (Commerzbank) – die Commerzbank erwartet per Ende 2026 einen Kurs von 0,93. Das wäre eine Abschwächung des Frankens und eine Erleichterung für alle, die jetzt noch unentschlossen sind.
Wann wird der Franken wieder schwächer?
Auf der anderen Seite warnen Ökonomen davor, dass die SNB ihre Währung nur dann weiter stützt, wenn die Inflation dies zulässt. Wenn der Franken weiter aufwertet, könnte die Zinswende in der Schweiz verschoben werden – ein Szenario, das den Euro wieder auf das historische Tief von 0,89 drücken könnte.
Die Prognose bleibt unsicher: Eine nachhaltige Abschwächung des Frankens setzt steigende Zinsen im Euroraum oder eine wirtschaftliche Trendwende voraus.
Wo tauscht man am besten Schweizer Franken in Euro?
Die Wechselmöglichkeiten sind in der EU deutlich besser, als es der Bankenalltag vermuten lässt. Wer online tauscht, spart nicht nur Provisionen, sondern bekommt auch bessere Kurse.
Die Postfinance bietet als staatlich kontrolliertes Institut oft faire Bedingungen für den Eurokauf – und das ganz ohne versteckte Aufschläge. Direktbanken wie die radicant-Bank ermöglichen es Kunden, den Tausch zu einem vom Markt unabhängigen Kurs zu erledigen.
Eine Swissquote-Analyse zeigt: Wer als Schweizer Euro kaufen möchte, sollte einen Online-Broker nutzen und einen Limit-Order platzieren. So können Sie den gewünschten EUR/CHF-Kurs festlegen und von fallenden Kursen profitieren.
Wer bar in der Schweiz zahlt, sollte die Wechselstuben am Flughafen meiden – dort verlangen die Anbieter häufig 3-5 Prozent Aufschlag. Günstiger sind in der Regel Banken mit Schweizer Tochter, die Geldautomaten anbieten, oder die Kartenauszahlung im Supermarkt.
- Wählen Sie einen vertrauenswürdigen Online-Broker (z. B. Wise, Revolut, Swissquote).
- Legen Sie ein Konto an und verifizieren Sie sich.
- Vergleichen Sie die aktuellen Kurse und Gebühren.
- Platzieren Sie eine Limit-Order, wenn Sie einen bestimmten Kurs sichern möchten.
- Führen Sie den Tausch durch und überweisen Sie das Geld.
Online-Tausch ist die günstigste Methode – vor allem bei Beträgen über 500 Euro.
Wechselkurs EUR/CHF – Entwicklung
Die Langzeitentwicklung (finanzen.net) ist eindeutig: Seit der Euro-Einführung hat die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Franken dramatisch an Wert verloren. Der Höchststand von fast 1,67 Franken aus dem Jahr 2000 liegt mehr als 40 Prozent über dem aktuellen Niveau.
Die SNB-Statistik zeigt mehrere Wendepunkte: die Aufhebung des Mindestkurses 2015, die erste Zinserhöhung der SNB 2022 und den Ukraine-Krieg – alle haben den Franken als sicheren Hafen gestärkt.
Aktuell notiert der Euro nur knapp über den Tiefstständen vom Januar 2023, als ein Euro nur noch 1,0098 Franken wert war (ariva.de). Seitdem hat sich der Kurs zwar erholt, aber nur marginal.
Die Kursentwicklung seit Januar 2026 (exchangerates.org.uk) zeigt, dass sich der Euro in einer engen Spanne zwischen 0,94 und 0,96 bewegt – eine Konsolidierungsphase nach dem Ausverkauf von 2025.
Die langfristige Tendenz ist klar: Der Franken bleibt hart, aber die aktuelle Spanne bietet Chancen für Punkteinsteiger.
EUR/CHF Umrechner – So funktioniert die Umrechnung
Der Wechselkurs EUR/CHF ist das Verhältnis zweier Währungen und folgt der einfachen Mathematik: Wenn 1 EUR gleich 0,94 CHF ist, dann ist 1 CHF gleich 1,06 EUR. Eine elegantere Methode als das Kopfrechnen:
- Für Beträge in Euro → Franken: Betrag in Euro × Wechselkurs (CHF pro EUR) = Betrag in Franken.
- Für Beträge in Franken → Euro: Betrag in Franken ÷ Wechselkurs (CHF pro EUR) = Betrag in Euro.
Die Prognose auf trading.de hat eine aktuelle Berechnung veröffentlicht. Ein Problem bei der manuellen Umrechnung sind die schwankenden Mittelkurse – die Banken veröffentlichen für den Handel stets zwei Kurse (Geld und Brief), zwischen denen eine Spanne liegt.
Für die Urlaubskasse reicht die einfache Näherung mit 0,94 oder 0,95, aber für größere Transaktionen lohnt sich ein Blick auf den Live-Kurs von Xe (Mid-Market-Kurs).
Mit diesen Formeln können Sie jederzeit den aktuellen Gegenwert selbst berechnen – ohne auf Wechselstuben angewiesen zu sein.
wechselstube.ch, umrechner-euro.de, finrechner.at, currency.wiki
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hier die wichtigsten Fragen rund um den Euro-Schweizer-Franken-Kurs – mit Antworten, die weiterhelfen, statt nur zu informieren.
Wie viel sind 100 Euro in Franken?
Bei einem Kurs von 0,94 CHF pro Euro erhalten Sie für 100 Euro exakt 94 Franken. Der tatsächliche Betrag hängt vom jeweiligen Kurs des Anbieters ab – Wechselstuben schlagen in der Regel 1 bis 3 Prozent auf.
Wo kann man Schweizer Franken in Euro umtauschen?
Am besten online über Revision oder Revolut, wo Sie echte Devisenkurse erhalten. In der Schweiz bieten sich Filialen der Postfinance, Banken und Wechselstuben an – für kleine Beträge auch im Reisebüro.
Was ist die Prognose für den EUR/CHF bis Ende 2026?
Die Großbanken rechnen mehrheitlich mit einer Seitwärtsbewegung zwischen 0,90 und 0,95. Die Vereinsbank und die Commerzbank erwarten per Ende 2026 Kurse von 0,90 bzw. 0,93 Franken. Es bleibt aber ein erhebliches Überraschungspotenzial.
Warum ist der Franken so stark wie nie?
Die Schweizer Nationalbank kann nicht ewig intervenieren. Ihre umfassende Wirtschaftspolitik – Preisstabilität, niedrige Inflation, stabile Schuldenquoten – machen die Schweiz aber zur attraktivsten Volkswirtschaft der Eurozone. Zudem fehlt der politische Druck aus Brüssel nicht.
Was ist das Allzeittief des Euro?
Das historische Tief wurde am 3. Januar 2023 bei 1,0098 Franken erreicht. Mit 0,94 Franken je Euro notiert die Gemeinschaftswährung aktuell aber noch deutlich darunter – ein neues Rekordtief wäre also nur noch von kurzer Dauer.
Ist der Euro zum Franken zu schwach für gute Geschäfte?
Für Schweizer Exporteure ist der starke Franken ein Problem – aber für alle, die in der Schweiz konsumieren möchten, ist der schwache Euro ein Geschenk. Die meisten Banken erwarten keine schnelle Korrektur.
Wie beeinflusst die SNB den EUR/CHF-Kurs?
Die SNB hat nicht den Mindestkurs von 2015, aber sie interveniert indirekt über Devisenkäufe und Zinsen. Die Wirkung ist begrenzt – letztlich entscheidet der Markt über das Verhältnis von Euro zu Franken.
Euro in Franken umrechnen – die besten Anbieter
Die Auswahl des richtigen Anbieters hängt nicht nur vom Kurs ab. Für Einmalkäufe unter 1.000 Euro reicht oft die Hausbank. Für größere Beträge lohnen sich spezialisierte Online-Wechselstuben.
Die Swissquote zum Beispiel erlaubt Handelsumsätze auf 0,1 % genau – das ist ein Bruchteil der üblichen Bankmarge. Die Kosten für die Kontoeröffnung und die Kontoführung werden zwar mit dem Wechselkurs verrechnet, lohnen sich aber ab Beträgen um 2.000 Franken.
„Kein Anbieter kann die Wechselkurse garantieren. Aber wer die richtigen Instrumente nutzt – Limit-Orders, Vergleichsportale und flexible Konten –, spart auch bei kleinen Beträgen bares Geld.“
SNB-Präsident (sinngemäße Aussage aus einer Pressekonferenz zur Geldpolitik)
Die Analyse von Radicant (nachhaltiges Banking) kommt zum Kern: Die meisten Nutzer zahlen zu viel, weil sie nicht rechnen
EUR/CHF Prognose 2026 und 2027 – wohin geht der Kurs?
Die Commerzbank erwartet per Ende 2026 eine Rate von 0,93 EUR/CHF. Das wäre ein Niveau, das der Euro in den vergangenen Monaten bereits erreicht hat – und es dürfte sich laut dieser Prognose nicht viel tun.
Die UBS geht für Ende 2026 von 0,91 Franken je Euro aus – eine Abwertung des Euro um weitere 2,5 Prozent. Die Unsicherheit in der Prognose ist hoch, da sie die Markterwartungen für die Europäische Zentralbank brechen würde.
Beim genaueren Hinsehen erkennen wir den Grundsatz der SNB-Politik: Sie dulden keine starke Unterbewertung des Franken – aber auch keine übermäßige Aufwertung. Die Schweizerische Nationalbank (Währungspolitik) hat in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass sie Wechselkurseuntergrenzen notfalls mit Interventionen stützt.
Die langfristigen Trendlinien sprechen bis 2028 gegen eine starke Erholung des Euro. Die Zinsvorteile liegen klar auf der Seite der Schweiz – allein der Zinsvorteil der SNB gegenüber der EZB führt zu negativen Realzinsen in Euroland.
Unsere Einschätzung
Die Entscheidung, ob Sie heute wechseln oder warten, sollten Sie nicht vom Bauchgefühl, sondern von Ihrer persönlichen Frist abhängig machen.
Für diejenigen mit einem Anlagehorizont bis 2030 ist die Botschaft klar: Der Franken bleibt eine der härtesten Währungen der Welt. Die Risiken im Euroraum – hohe Schulden, niedriges Wachstum, politische Spannungen – werden nicht von heute auf morgen verschwinden.
Die Europäische Zentralbank (EZB-Referenzkurs) und die Kursübersicht (finanzen.ch) bieten tagesaktuelle Werte für alle, die jetzt handeln möchten. Die Entscheidung, ob Sie Euro oder Franken halten, hat am Ende weniger mit Prognosen zu tun als mit Ihrer persönlichen Risikotragfähigkeit.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wechselkurse können in kurzer Zeit erheblich schwanken. Bitte konsultieren Sie für Ihre individuelle Entscheidung einen Finanzberater.