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Moto Guzzi V7 Stone im Test: Preis, Federung & Technik

Harry Henry Carter Clarke • 2026-07-27 • Gepruft von Mia Schneider

Wer eine Moto Guzzi V7 Stone fährt, kennt das Lächeln – und das leichte Schaukeln auf unebener Straße. Die 850er Retro-Kraftpaket ist mehr als nur ein hübscher Motorroller: Sie überrascht mit Langstreckenkomfort, der man beim ersten Anblick nicht zutraut. Dieser Test zeigt, wo die Stärken liegen, wo die Federung nervt und was die Stone von ihren teureren Schwestern unterscheidet.

Motor: 850cc V2 luftgekühlt ·
Leistung: 65 PS (48 kW) ·
Preis ab: 11.595 € ·
Gewicht: 218 kg (fahrbereit)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Langzeitzuverlässigkeit nicht umfassend dokumentiert
  • Tatsächliche Höchstgeschwindigkeit variiert je nach Quelle
  • Verbrauchswerte im Alltag meist über WLTP
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Sondermodelle wie Special Edition mit Sonderlack
  • Kein offizielles Facelift für 2024 gemeldet

Die wichtigsten Daten auf einen Blick:

Attribut Wert
Motor 850cc V2 luftgekühlt
Leistung 65 PS (48 kW)
Drehmoment 73 Nm
Preis ab €11.595
Gewicht 218 kg (fahrbereit)
Tankinhalt 21 Liter

Wie zuverlässig ist die Moto Guzzi V7 Stone?

Häufige Probleme bei Moto Guzzi

  • Die Federung der V7 Stone gilt als zu weich – der ADAC-Fahrbericht und Visordown-Tester berichten übereinstimmend vom “Schaukelpferd-Effekt” auf unebener Fahrbahn (1000PS Vergleichstest).
  • Elektrische Probleme werden in Foren und von Besitzern immer wieder genannt, betreffen vor allem die Steuergeräte und die Zündspulen.
  • Der luftgekühlte V2-Motor ist grundsolide, aber die Wartung der Ventilspielkontrolle erfordert regelmäßige Aufmerksamkeit.

Langzeittesterfahrungen

  • Visordown-Tester haben die V7 Stone über mehrere tausend Kilometer gefahren und berichten, dass die Maschine auch auf langen Etappen keine gravierenden Ausfälle zeigte.
  • Langzeitumfragen aus deutschen Motorradforen zeigen eine gemischte Bilanz: viele Besitzer loben den Motor, kritisieren aber die mangelnde Verarbeitung beim Lack und die Korrosion an den Gussrädern.
Das Fazit

Für den Käufer im DACH-Raum bedeutet das: Wer regelmäßig zur Ventileinstellung geht und auf korrekt geschmierte Kabel achtet, hat eine zuverlässige Maschine. Ein Rostschutz-Fan ist sie nicht.

Das Muster ist klar: Die V7 Stone ist als Motor solide, aber als Gesamtpaket nicht so ausgereift wie eine Japanerin aus der gleichen Preisliga. Der italienische Charme hat seinen Preis in der Extra-Pflege.

Was ist der Unterschied zwischen der V7 Stone und der V7 Special?

V7 Stone vs. V7 Special: Design und Ausstattung

Die Unterschiede zwischen den Modellen:

Merkmal V7 Stone V7 Special V7 Sport
Lackierung Matt (divers) Chromakzente, glänzend Sportrot mit Retro-Streifen
Räder Gussräder Speichenräder Speichenräder mit sportlichem Profil
Preis €11.595 €12.195 €12.995
Design-Linie Dark, unauffällig Klassisch, elegant Retro-Rennsport

V7 Stone vs. V7 Special: Preis und Wert

  • Die V7 Stone startet bei 11.595 Euro (ADAC Katalog).
  • Die V7 Special kostet 12.195 Euro – 600 Euro mehr für Speichenräder und mehr Chrom.
  • Die V7 Sport liegt bei 12.995 Euro und bietet zusätzlich eine sportlichere Sitzbank und Farbakzente.
Warum das zählt

Für den Käufer im DACH-Raum ist die Stone die vernünftige Wahl: Sie spart 600 Euro, die man in bessere Federung stecken kann, die das Schaukelpferd-Problem entschärft. Die Special ist für Puristen, die Wert auf Chrom legen.

Die Entscheidung ist eine Frage der Priorität: Wer Wert auf den klassischen Look mit Speichenrädern legt, greift zur Special. Wer lieber etwas Geld spart und auf mattes Schwarz steht, wählt die Stone. Die Trade-off: Die Stone ist günstiger, aber weniger schön – das ist der rein pragmatische Tausch.

Welcher Motor ist in der Moto Guzzi V7 Stone verbaut?

Technische Daten des 850cc V2-Motors

Die technischen Details des Motors:

Attribut Wert
Bauart 90° V2, luftgekühlt, quer eingebaut
Hubraum 853 cm³
Leistung 65 PS (48 kW) bei 6.800 U/min
Drehmoment 73 Nm bei 5.000 U/min
Verdichtung 10,5:1
Kühlung Luftkühlung (kein Flüssigkeitskreislauf)
Getriebe 6-Gang, manuell
Kupplung Mehrscheiben-Ölbadkupplung
Abgasnorm Euro 5

Höchstgeschwindigkeit und Fahrleistungen

  • Die Höchstgeschwindigkeit wird vom ADAC mit 175 km/h angegeben (motorradtest.de Test).
  • Der Verbrauch liegt laut ADAC bei 4,9 Litern auf 100 Kilometer.
  • Das Gewicht von 218 kg (fahrbereit) ist für die Klasse typisch, aber nicht leicht.
Die Einschränkung

Der Fahrer einer V7 Stone auf der Autobahn: Die Maschine ist kein Rennmotorrad. Die 65 PS reichen für flotte Überholmanöver, aber die Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h ist am unteren Ende der Klasse. Wer viel Autobahn etappen fährt, wünscht sich einen sechsten Gang mit längerer Übersetzung.

Die Werte zeigen einen soliden Reise-motor, der für Landstraßen und kurvige Pässe gedacht ist, weniger für die deutsche Autobahn.

Ist die V7 Stone gut für lange Fahrten?

Komfort auf langen Strecken

  • Visordown-Tester beschreiben den Langstreckenkomfort als “überraschend gut” – der aufrechte Sitz und die Sitzbank laden zum Verweilen ein.
  • Bei 130 km/h auf der Autobahn liegt der Drehzahlpegel bei etwa 5.000 U/min – hörbar, aber nicht störend.
  • Der Windschutz ist minimal, wie bei den meisten Retros – der Fahrer liegt im Fahrtwind.

Federung und Fahrverhalten

  • Die Vorderradgabel ist zu weich abgestimmt – das führt zum berüchtigten “Schaukelpferd-Effekt” auf Wellen.
  • Die Hinterradfederung ist ebenfalls weich und neigt zum Durchschlagen bei schwerer Beladung.
  • Trotzdem: Auf glatten Landstraßen fährt die Maschine ruhig und sicher.
Der Trade-off

Für den Tourenfahrer im DACH-Raum: Die V7 Stone ist gut für Tagesausflüge und Alpenpässe, aber nicht für eine Motorradreise mit Gepäck. Das solltest du vor dem Kauf testen: Setze dich auf die Maschine, lass dich ans Fahren erinnern, und entscheide selbst.

Die Einschränkung ist klar: Wer regelmäßig mit Gepäck quer durch die Schweiz fährt, sollte zu einer härteren Federung greifen oder in eine Nachrüst-Option investieren. Für den normalen Feierabend-Fahrer reicht die Serien-Federung aus.

Wie viel kostet die Moto Guzzi V7 Stone?

Preis der V7 Stone und Varianten

Die Preisübersicht der V7-Familie:

Modell Preis (D) Besonderheit
V7 Stone €11.595 Gussräder, matte Lackierung
V7 Special €12.195 Speichenräder, Chromakzente
V7 Sport €12.995 Sportlichere Sitzbank, Retro-Lack

V7 Stone Special Edition Preis und Ausstattung

  • Die Special Edition kostet ebenfalls 11.595 Euro und bietet exklusive Farben wie “Grigio Smeraldo” oder “Rosso Elba”.
  • Die Ausstattung ist identisch mit der regulären Stone – die Sonderlackierung ist der einzige Unterschied.
  • Verfügbarkeit hängt vom Händler ab; die Auflage ist nicht limitiert, aber saisonal.
Was zu beachten ist

Für den Käufer im DACH-Raum: Die Special Edition ist ein reines Styling-Upgrade. Keine bessere Federung, kein anderer Motor. Der Aufpreis von 0 € für die Farbe ist eine subjektive Entscheidung.

Die Preisstrategie ist klar: Moto Guzzi positioniert die Stone als Einstiegsmodell der V7-Familie, die Special als Styling-Statement, die Sport als emotionale Retro-Maschine.

Fazit: Für wen lohnt sich die Moto Guzzi V7 Stone?

Vorteile

  • Überraschend guter Langstreckenkomfort
  • Satter V2-Sound mit Charakter
  • Günstigster Einstieg in die Moto-Guzzi-Welt
  • ABS und Traktionskontrolle serienmäßig (Triumph Hannover Angebot)

Nachteile

  • Federung zu weich – Schaukelpferd-Effekt
  • Höchstgeschwindigkeit nur 175 km/h (ADAC Fahrbericht)
  • Elektrische Problemberichte in Foren
  • Windschutz fast nicht existent

“Die Federung ist zu weich – es fühlt sich an wie ein Schaukelpferd. Auf der Landstraße nervt das, auf der Autobahn ist es akzeptabel.”

– Visordown-Tester

“Die Stone hat matte Farbe, schwarze Komponenten und Gussräder – das reduziert den Preis, aber nicht den Charakter.”

– Carol Nash-Test

Fazit: Die Moto Guzzi V7 Stone ist ein ehrliches Motorrad: Sie gibt sich nicht als etwas anderes aus, als sie ist. Für den Feierabend-Biker im DACH-Raum, der Wert auf Charakter legt und das Schaukelpferd in Kauf nimmt, ist sie eine gute Wahl. Für den Tourenfahrer, der oft mit Gepäck unterwegs ist: Besser in eine härtere Federung investieren oder zur Special greifen.
Wie viel wiegt die Moto Guzzi V7 Stone?

Das fahrfertige Gewicht beträgt laut ADAC 218 Kilogramm (ADAC Katalog).

Welche Farben sind für die V7 Stone erhältlich?

Die Stone ist in matten Farbtönen wie Schwarz, Grau und Blau erhältlich – die Special Edition bietet zusätzliche exklusive Farben.

Wie hoch ist der Kraftstoffverbrauch der V7 Stone?

Der ADAC nennt 4,9 Liter auf 100 Kilometer (ADAC Fahrbericht). Im Alltag liegen die Werte oft etwas höher.

Für wen ist die Moto Guzzi V7 Stone geeignet?

Sie richtet sich an Einsteiger und Wiedereinsteiger, die einen Retro-Look mit moderner Technik suchen – aber auch an Puristen, die den Charakter eines italienischen V2 schätzen.

Hat die V7 Stone einen Tankinhalt von 21 Litern?

Ja, der Tank fasst 21 Liter – eine gute Reichweite von über 400 Kilometern unter realistischen Bedingungen (ADAC).

Ist die V7 Stone für Anfänger geeignet?

Ja: Die 65 PS sind gut dosierbar, die Sitzposition aufrecht, die Maschine wendig. Die weiche Federung verzeiht kleine Fehler – ideal für den Einstieg, aber mit den genannten Einschränkungen.


Harry Henry Carter Clarke

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