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Säule 3a Vergleich Kassensturz 2025: Beste Anbieter

Harry Henry Carter Clarke • 2026-07-28 • Gepruft von Daniel Becker

Ein Kassensturz-Test sorgt dieser Tage für Klarheit in einem Dschungel aus Gebühren und Versprechungen. Wer in der Schweiz fürs Alter spart, steht vor einer grundlegenden Frage: Bank, Versicherung oder eine der neuen digitalen Apps? Die Antwort des Tests vom November 2025 ist überraschend deutlich – und zeigt, wo das meiste Geld für den Steuerabzug verloren geht.

Maximaler jährlicher Einzahlungsbetrag (mit Pensionskasse): 7’056 CHF (2025) ·
Maximaler jährlicher Einzahlungsbetrag (ohne Pensionskasse): 35’280 CHF (2025) ·
Anbieter im Kassensturz-Test 2025: 10 getestete Produkte ·
Gebührenspanne im Test: 0.15% bis 1.2% p.a. ·
Steuerersparnis durch 3a-Beiträge: bis zu 30% des Grenzsteuersatzes

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Langfristige Performance einzelner Anbieter bleibt marktabhängig – keine Garantie für vergangene Renditen.
  • Exakte Rangliste aller zehn getesteten Produkte ist nur teilweise öffentlich.
  • Zukünftige Beitragslimits ändern sich jährlich durch Bundesrat.
3Zeitleisten-Signal
  • November 2025: Kassensturz-Urteil – 3a-Apps stechen Banken mit tiefen Gebühren aus (SRF Kassensturz auf YouTube).
  • Steuererklärung 2025: Einzahlungen bis 7’056 CHF abzugsfähig (ESTV).
  • Wachsender Markt digitaler Vorsorge-Apps seit 2023 (Comparis).
4Wie es weitergeht

„Auf Sparkonten der Säule 3a fallen meist keine Jahresgebühren an.“

Fünf Fakten, die die Entscheidung für das richtige 3a-Konto prägen:

Merkmal Wert
Getestet vom Kassensturz November 2025
Anzahl getesteter Anbieter 10
Günstigster Anbieter (Gebühren) Frankly (0.15% p.a.)
Höchste Rendite im Test VIAC (8.2% p.a. über 3 Jahre)
Empfohlener Anbieter für Einsteiger Frankly oder VIAC

Ist Säule 3a bei einer Bank oder einer Versicherung besser?

Der Kassensturz-Test 2025 liefert eine klare Tendenz: Banken und insbesondere digitale Anbieter dominieren das Ranking – während Versicherungslösungen mit höheren Kosten kämpfen. Das unabhängige Vergleichsportal moneyland.ch bestätigt, dass auf Sparkonten der Säule 3a meist keine Jahresgebühren anfallen, während Versicherungen oft jährliche Verwaltungskosten von 0,5% bis 1,2% verlangen.

Welche Vor- und Nachteile haben Banken bei der Säule 3a?

Vorteile

  • Tiefe Gebühren – Frankly bietet mit 0,15% p.a. den günstigsten Tarif im Test (Comparis – digitaler Vorsorgevergleich).
  • Flexible Anlage – freie Wahl zwischen Vorsorgefonds und Sparkonto.

Nachteile

  • Keine Garantien – das Risiko trägt der Anleger.
Der Vorteil

Frankly, VIAC & Co. zahlen keine Provisionen an Berater – das spart jährlich bis zu 1.000 CHF bei einem 3a-Vermögen von 100.000 CHF, wie der Vergleich von Comparis zeigt.

Welche Vor- und Nachteile haben Versicherungen bei der Säule 3a?

Vorteile

  • Kapitalgarantien und Todesfallschutz für sicherheitsorientierte Anleger.

Nachteile

Wie unterscheiden sich die Kostenstrukturen?

Der Gebührenvergleich zeigt ein klares Muster:

Anbieter Gebühr (p.a.) Typ
Frankly 0,15% Digital (App)
finpension 0,39% Digital (App)
VIAC 0,44% Digital (App)
Selma 0,50% Digital (App)
Cornèr Bank 0,00% (Sparkonto) Bank
Versicherungen (Ø) 0,80%–1,20% Versicherung

Das Muster: Digitale Anbieter unterbieten traditionelle Versicherungen um den Faktor 3 bis 8.

Was das bedeutet: Wer auf Nummer sicher geht, zahlt bei Versicherungen drauf – oft das Dreifache für eine Garantie, die bei langen Laufzeiten kaum ins Gewicht fällt.

Fazit: Banken und digitale Anbieter bieten die besten Konditionen, während Versicherungen mit Garantien höhere Kosten verursachen. Für die meisten Anleger sind Banken und Apps die günstigere Wahl.

Die Wahl zwischen Bank und Versicherung hängt letztlich von der Risikobereitschaft ab – wer auf Garantien verzichten kann, spart deutlich.

Welcher Anbieter ist besser für die Säule 3a: Frankly oder VIAC?

Beide Apps dominieren den Kassensturz-Vergleich, aber sie bedienen unterschiedliche Nutzertypen.

„3a-Apps stechen Banken mit tiefen Gebühren aus.“

— SRF Kassensturz, 18. November 2025 (YouTube)

Welche Gebühren verlangen Frankly und VIAC?

Frankly verlangt mit 0,15% p.a. die tiefste Gebühr aller getesteten Anbieter – VIAC liegt bei 0,44%.

Welche Anlagestrategien bieten Frankly und VIAC?

VIAC bietet eine breite Palette an ETF-Strategien mit über 40 Portfolio-Optionen, während Frankly mit einem einfacheren Set an Standardstrategien arbeitet.

Wie schneiden beide im Kassensturz-Test ab?

Beide erhielten überdurchschnittliche Bewertungen, wobei Frankly punkto Kosten die Nase vorn hat und VIAC mit der höchsten Rendite von 8,2% p.a. über 3 Jahre im Test glänzte.

Fazit: Frankly vs. VIAC – keine Verlierer, nur unterschiedliche Profile. Der Kostenbewusste: Frankly. Der Performance-Jäger mit breiter Strategie: VIAC. Einsteiger: beide geeignet, Einstieg bei Frankly minimal einfacher.

Das Urteil: Beide Anbieter sind exzellent, die Wahl hängt vom persönlichen Anlagestil ab.

Ist Säule 3a sinnvoll?

Die kurze Antwort: Ja – für die meisten Erwerbstätigen. Die lange Antwort hängt vom Grenzsteuersatz ab. Wer 100.000 CHF brutto verdient, spart mit dem Maximalbeitrag von 7’056 CHF leicht über 2.100 CHF Steuern pro Jahr.

Für wen lohnt sich die Säule 3a besonders?

Der grösste Nutzen entsteht für Angestellte mit hohem Grenzsteuersatz – ab etwa 80.000 CHF Bruttoeinkommen wird die Steuerersparnis signifikant. Bei niedrigem Einkommen unter 30.000 CHF kann die eingeschränkte Verfügbarkeit den Nutzen schmälern.

Welche Steuervorteile bietet die Säule 3a?

  • Beiträge bis 7’056 CHF jährlich vom steuerbaren Einkommen abziehbar.
  • Kapitalbezug bei Pensionierung zu reduziertem Steuersatz (getrennt vom übrigen Einkommen).
  • Steuerersparnis von 15% bis 30% des Beitrags, je nach Kanton und Einkommen (Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV)).

Welche Rendite ist realistisch?

Der Kassensturz-Test zeigt Renditen von 3% bis 8,2% p.a. für digitale Anbieter – abhängig von der gewählten Strategie. Langfristige Aktien-ETF-Strategien erzielen über 15 Jahre durchschnittlich 5–7% p.a.

Der Haken: Wer 100% in Aktien investiert, muss Schwankungen von 20% im Jahr aushalten können – das ist keine App für zittrige Hände.

Worauf zu achten ist

Die Steuervorteile und langfristigen Renditen machen die Säule 3a zu einem lohnenden Instrument für die Altersvorsorge – allerdings nur bei ausreichendem Anlagehorizont.

Die Steuervorteile und langfristigen Renditen machen die Säule 3a zu einem lohnenden Instrument für die Altersvorsorge.

Was passiert, wenn man zu viel in die Säulen 3a einzahlt?

Der Maximalbetrag ist hartes Recht. Wer 2025 mehr als 7’056 CHF (mit Pensionskasse) einzahlt, muss mit steuerlichen Sanktionen rechnen – der überzählige Betrag wird nachträglich besteuert, eine Rückzahlung ist nicht vorgesehen.

Welche Konsequenzen drohen bei Überzahlung?

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) behandelt den überzahlten Betrag als steuerpflichtiges Einkommen, zuzüglich Verzugszins.

Kann man zu viel eingezahlte Beträge zurückfordern?

Nein – es gibt keinen Rechtsanspruch auf Rückerstattung. Einzig der Weg über eine Korrektur mit der Steuererklärung bleibt offen.

Wie vermeide ich die Überschreitung des Maximalbetrags?

Praktischer Tipp: Vor dem Jahreswechsel die eigenen Einzahlungen prüfen – viele Arbeitgeber zahlen bereits im November. Ein Kontrollrechner auf moneyland.ch (unabhängiger Finanzvergleich) hilft.

Worauf zu achten ist

Wer 2025 mehr als 7’056 CHF einzahlt, schenkt dem Fiskus bares Geld – der überzählige Betrag wird voll besteuert. Der Fehler passiert häufiger, als man denkt, vor allem bei parallelen Konten.

Die strikte Einhaltung der Beitragsgrenzen ist entscheidend, um steuerliche Nachteile zu vermeiden.

Wie viel Geld sollte man auf einem 3a-Konto haben?

Kein Pauschalbetrag – die optimale Höhe hängt von Lebensphase, Einkommen und Anlagehorizont ab. Ein Richtwert: 10–20% des Bruttoeinkommens investieren.

Gibt es eine empfohlene Sparrate für die Säule 3a?

  • Bei 60.000 CHF Brutto: 500 CHF pro Monat (ca. 10%) – Steuerersparnis ~1.200 CHF.
  • Bei 100.000 CHF Brutto: 800 CHF pro Monat (ca. 10%) – Steuerersparnis ~2.500 CHF.
  • Bei 150.000 CHF Brutto: 1.500 CHF pro Monat (ca. 10%) – Steuerersparnis ~4.500 CHF.

Wie wirkt sich der Anlagehorizont auf den Zielbetrag aus?

Ein 30-Jähriger, der 500 CHF pro Monat bei 4% Rendite anspart, erreicht mit 65 ein Kapital von rund 550.000 CHF – wiegt mehr als die Summe der Beiträge allein.

Welche Rolle spielt die Inflation?

Ohne Aktienrente frisst die Inflation die Kaufkraft – bei 2% Inflation halbiert sich der reale Wert über 35 Jahre.

Das Muster: Wer auf dem Sparkonto bleibt, verliert real – wer in einen Welt-ETF investiert, gewinnt historisch. Der Kassensturz legt nahe: 100% Aktien für Anleger unter 50 Jahren.

Welche Anbieter sind die besten für die digitale Säule 3a?

Vier Namen dominieren den Markt: Frankly, VIAC, Selma und finpension. Der Comparis-Vergleich zeigt Gebühren unter 0,5% p.a. – weit unter dem Branchenschnitt.

Welche digitalen 3a-Anbieter gibt es in der Schweiz?

  • Frankly: 0,15% Gebühr, einfache Strategie, keine Mindestanlage.
  • VIAC: 0,44% Gebühr, über 40 ETF-Strategien.
  • finpension: 0,39% Gebühr, günstigster Vollsortimenter (FINANZDEPOT – Finanzblog).
  • Selma: 0,50% Gebühr, Vermögensverwaltung mit ESG-Option.

Wie unterscheiden sich die Kosten und Leistungen?

Anbieter Gebühr p.a. Strategien Mindestanlage
Frankly 0,15% 3 (risikoangepasst) 0 CHF
finpension 0,39% 20+ (ETF-Selektion) 0 CHF
VIAC 0,44% 40+ (breite ETF-Palette) 0 CHF
Selma 0,50% 5 (nachhaltig + Standard) 0 CHF
Yuh 0,50% 4 (thematisch) 0 CHF

Welcher Anbieter eignet sich für Einsteiger?

Frankly und VIAC – beide bieten eine intuitive App und keine Mindestanlage. Der Kassensturz-Test 2025 empfiehlt beide als Einstiegspunkt für Anleger, die in die 3a-Welt einsteigen wollen.

Das Fazit

Die vier digitalen Anbieter sind die Gewinner des Kassensturz-Tests 2025 – sie kombinieren tiefe Kosten mit hoher Flexibilität. Für den kostenbewussten Schweizer Anleger: Frankly oder finpension. Für denjenigen mit Strategiebedarf: VIAC.

Die digitalen Anbieter setzen den neuen Standard für kosteneffiziente Altersvorsorge.

Fazit zum Kassensturz-Test

Der Säule-3a-Markt hat sich 2025 endgültig gedreht: Digitale Apps sind die neuen Platzhirsche, während Banken und Versicherungen mit teuren Modellen zurückfallen. Der SRF Kassensturz hat gezeigt, dass Frankly und VIAC die Nase vorn haben – mit Gebühren, die 3- bis 10-mal tiefer liegen als bei traditionellen Produkten.

Für den durchschnittlichen Angestellten in der Schweiz, der 10% seines Bruttolohns in die Säule 3a investiert, ist die Konsequenz glasklar: Wechsel zu einem digitalen Anbieter spart über 35 Jahre rund 50.000 CHF an Gebühren – oder man zahlt den Preis für Bequemlichkeit.

Wer die besten Anbieter vergleicht, sollte auch den Maximalbetrag der 3. Säule 2025 kennen, um die Einzahlung optimal zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Wie vergleiche ich Säule 3a Anbieter richtig?

Achten Sie auf die All-in-Fee (inkl. TER), die Anlagestrategie und die Möglichkeit, jederzeit zu wechseln – nicht nur auf die Höhe der Steuerersparnis.

Welche Kriterien sind beim Säule 3a Vergleich wichtig?

Entscheidend sind Gebühren (tief = besser), Renditehistorie (mind. 3 Jahre), Strategieauswahl (breit vs. einfach) und Flexibilität (Wechsel jederzeit).

Kann ich meinen 3a-Anbieter jederzeit wechseln?

Ja, ein Wechsel ist jederzeit möglich. Beachten Sie allfällige Vorfälligkeitsentschädigungen bei Versicherungen – digitale Anbieter erheben keine.

Was passiert mit meinem 3a-Konto bei einem Umzug ins Ausland?

Sie können das Konto entweder auflösen (Vorbezug für Wegzug) oder bestehen lassen – beachten Sie die steuerlichen Regelungen im neuen Wohnsitzland.

Wie wird die Säule 3a bei der Steuererklärung abgegeben?

Tragen Sie die Einzahlungen im Feld „Einzahlungen in die gebundene Vorsorge (Säule 3a)“ ein – die Bank oder App stellt automatisch eine Bescheinigung aus.

Welche Anlagestrategie ist für die Säule 3a am besten?

Für Anleger unter 50 Jahren: 100% Aktien-ETF (z.B. MSCI World). Für ältere oder risikoaverse: Mischstrategie mit 60% Aktien / 40% Obligationen.

Gibt es eine Mindestsparzeit für die Säule 3a?

Nein, eine Mindestdauer gibt es nicht. Allerdings ist der Vorbezug vor dem 60. Lebensjahr nur für bestimmte Gründe möglich (Wohneigentum, Wegzug, Selbständigkeit).



Harry Henry Carter Clarke

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